Ökologische Maßnahmen

Gesundes Wachstum
braucht Reduktion.

Wer produziert oder generell am wirtschaftlichen Leben partizipiert, konsumiert auch und verbraucht damit wertvolle Ressourcen. Auch wenn unser Anteil als Technologieunternehmen, das keine industriellen Güter herstellt, hier überschaubar bleibt: Diesen Wirkzusammenhang wollen wir nicht missachten, sondern immer wieder optimieren. Indem wir hinterfragen, was wir einkaufen, ge- und verbrauchen, was und wie wir uns bewegen. Nur dann werden wir uns auch weiterhin gut und gesund fortentwickeln.

Ein Gewinn für uns und die Gesellschaft: weniger verbrauchen.

Cassini erhält Zertifikat für MoorFutures CO2 Investition

Ministerium für Landwirtschaft- und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern.

Im geschäftlichen Umfeld sind CO2-Emissionen nicht immer in Gänze vermeidbar. Auch nicht bei Cassini. Deshalb optimieren wir die CO2-Bilanz unserer Berater auf Reisen sowie unserer Infrastruktur und schaffen Anreize für unsere Mitarbeiter für die Nutzung von emissionsarmen Firmen-Pkw. Nicht vermeidbare Emissionen kompensieren wir mittels Beteiligungen an Klimaschutzprojekten. Ein Teil der CO2-Emissionen der letzten drei Jahre haben wir durch die Beteiligung am Projekt MoorFutures in Mecklenburg-Vorpommern kompensiert.

Hintergrund: Moore sind die größten und effektivsten Kohlenstoffspeicher auf der Erde. Wird jedoch ihr Torf entwässert, wird der Kohlenstoff durch oxidative Prozesse v.a. als Kohlendioxid emittiert: aus dem Kohlenstoffspeicher wird eine Treibhausgasquelle. Die Wiedervernässung von Mooren mit Hilfe von MoorFutures vermindert deren Ausstoß an Treibhausgasen erheblich. (Quelle: MoorFutures)

Mit dem Kauf der MoorFutures-Kohlenstoffzertifikate beteiligt sich Cassini an der Finanzierung eines konkreten Klimaschutzprojektes in der Region Mecklenburg-Vorpommern. Stellvertretend für Dr. Till Backhaus, Umweltminister und Schirmherr des MoorFuture-Projektes, übergab Staatssekretär Dr. Jürgen Buchwald im Schweriner Umweltministerium das Zertifikat zur Bestätigung des Ausgleichs von 428 Tonnen CO2-Emissionen an Michael Seipel, Vertreter der Geschäftsführung, und Sven Malte Sopha, Vertreter des Nachhaltigkeitsteams der Cassini AG.

Umweltminister Backhaus zeigte sich begeistert über das Engagement: „Es freut mich sehr, dass unsere MoorFutures so gut angenommen werden. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Ziele aus dem Pariser Klimaschutzabkommen“, so der Minister.

Dr. Oliver van Laak, Vorstand der Cassini AG und verantwortlich für die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens, äußerte sich ebenso zufrieden: „Das motiviert uns natürlich für unsere weiteren Nachhaltigkeitsbestreben und bestätigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Wir sind dankbar für diese Initiative und möchten uns auch zukünftig tatkräftig einbringen.“

Nachfolgend erfahren Sie mehr über CO2 Kompensation bei Cassini und unsere weiteren ökologischen Maßnahmen.

JobRad bei Cassini:
Viel mehr als ein Dienstfahrrad.

Das JobRad ist ein Angebot an alle Mitarbeiter der Cassini Gruppe, um sich ein Fahrrad ihrer Wahl zuzulegen und gleichzeitig von Steuervergünstigungen zu profitieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Rad später für den Job oder für die Freizeit eingesetzt wird. Also ähnlich einem Dienstwagenangebot, nur ohne den verpflichtenden Einsatz im Arbeitskontext. Dafür aber mit Vorteilen für Umwelt, Gesundheit und Fitness des Mitarbeiters. Denn: Mit dem JobRad lässt sich nicht nur der Weg zur Arbeit beschleunigen, sondern auch die Freizeit aktiv gestalten.

Wir haben Cassinis danach gefragt, wie sie ihre JobRäder nutzen und welche Faktoren für sie dabei besonders im Mittelpunkt stehen.

Alina Kukarina, Consultant
"JobRadeln bedeutet für mich, das Gedränge in Zug und U-Bahn zu vermeiden und meine 40 km Arbeitsweg mit viel Frischluft und mitten in der Natur entlang der Isar bewältigen zu können. Aufgrund der langen Strecke habe ich mich für ein E-Bike als JobRad entschieden. Ich bin eigentlich kein Vollblutradfahrer, aber eine schönere Art zwischen Büro und Zuhause zu pendeln kann ich mir im verkehrsgeplagten München derzeit nicht wünschen."

Lucas Corts, Consultant
"Biken ist für mich super befreiend. In der Natur zu sein, frische Luft zu atmen und auch in Sachen Ausdauer immer wieder an meine Grenzen zu gehen - das ist aus meiner Sicht die perfekte Möglichkeit, um nach einem anstrengenden Projekt den Akku wieder vollzubekommen. Mein JobRad fahre ich dann am liebsten bei uns in Düsseldorf durch den Grafenberger Wald oder gemeinsam mit anderen Cassinis auf überregionalen Touren."

Marcell Kallweit, Senior Consultant
"Mein JobRad wird von mir in erster Linie offroad im Wald eingesetzt. Ich bin mit meinem Mountainbike gerne sportlich unterwegs und sehe im Radfahren den idealen Ausgleich zu meinem Beruf. Auch wenn ich beim Arbeiten genauso wie beim Radfahren sitze - auf dem Sattel komme ich in der Regel eher ins Schwitzen als auf dem Bürostuhl. Zum Glück!"

Klaus Mahle, Vorstand
"Radfahren verbinde ich mit Sport, Ausgleich zum Alltag und damit, Zeit in der Natur zu verbringen. Am liebsten fahre ich mit meinem Mountainbike sportliche Touren auf Singletrails im Wald und in den Bergen, gerne auch technische und steile Abfahrten. Mich reizt an meinem Fahrrad aber ebenso die technische Komponente. Neben dem eigentlichen Fahren setze ich mich zum Beispiel intensiv mit der Technik auseinander und greife gerne auch selber zum Werkzeug."

Grüne Flotte:
Wie man leistungsfähige Mitarbeiter mit mehr IQ überzeugt – statt mit mehr PS.

Wer beim Umweltschutz Gas geben möchte, muss auf die Bremse treten. Und auf Fahrzeuge setzen, die nicht nur sauber, sondern auch clever sind. Denn gerade beim Thema Dienst- und Firmenwagen zählten andere Prestigefaktoren: Leistung und Größe waren automobile Aushängeschilder für den erfolgreichen und leistungsfähigen Manager oder Berater. Bis jetzt. Denn wer ein bisschen mehr IQ als PS zeigt, kommt deutlich weiter.

Gruppenweit hat die Cassini AG zu diesem Zweck in 2011 ein Bonus / Malus-System installiert – als Anreiz zur Anschaffung eines sauberen Dienstwagens. Den Bonus-Bereich erreicht der Mitarbeiter, wenn er sich für ein Fahrzeug mit einer CO2-Emission unterhalb von 121 g/km CO2 entscheidet. Dadurch erhöht sich sein Dienstwagenfreibetrag, den der Mitarbeiter zum Beispiel für eine bessere Ausstattung nutzen kann. Umgekehrt reduziert sich der Freibetrag,  wenn der Ausstoß höher als die festgelegte Emissionsmenge ist. Der Grenzwert wird regelmäßig überprüft und angepasst.

Auch wer viel unterwegs ist, kann etwas für die Umwelt tun – mit Klimazertifikaten zur CO2-Kompensation.

Mehr bringt weniger:
Mehr Engagement, weniger Umweltbelastung.

Hand aufs Herz: Umweltschutz findet jeder gut – zumindest theoretisch. Viel schwieriger ist es jedoch, ihn praktisch mit vielen konkreten Maßnahmen in die Tat umzusetzen und ihn so wirksam im alltäglichen Ablauf zu installieren. Dieser Aufgabe stellen wir uns gerne – und mit Erfolg.

Durch die Einführung von Green-IT oder der grünen Flotte haben wir deutliche CO2-Einsparungen erzielen können. Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie haben wir uns aber noch einiges vorgenommen, was unseren Beitrag zum Umweltschutz vorantreiben und unseren Weg zum CO2 neutralen und Ressourcen sparenden Unternehmen beschleunigen wird.

Wir wollen eine weitere Reduktion des Gebäude-Energieverbrauchs.

  • Dies umfasst auch die Nutzung von ‚nachhaltigen’ Liegenschaften.
  • Wir beauftragen grundsätzlich nachhaltige Versorger und nutzen Strom aus erneuerbaren Energien.
  • Trotz Maßnahmen nicht vermeidbare CO2-Ausstöße kompensieren wir.


Wir verbessern unsere technische Infrastruktur:

  • durch die Einführung verbrauchsarmer Elektrogeräte in der Küche.
  • durch eine energieeffiziente und ressourcensparende Büro- und Infrastrukturaustattung (Green IT).
  • durch die Beschaffung nachhaltiger Produkte.


Wir senken den Ressourcenverbrauch. Im Büro und auf der Straße.

  • Wir überprüfen die Papierbeschaffung und entscheiden uns für möglichst nachhaltige Verbrauchsmaterialien wie FSC- und Recycling-Papiere.
  • Wir streben das papierlose Büro an und verzichten auf überflüssige Ausdrucke.
  • Wir spenden Druckerpatronen und Laserkartuschen an den gemeinnützigen Verein „Rote Nasen“, der die fachgerechte Entsorgung sicherstellt. Damit unterstützen wir den Aufbau von Clownprogrammen in deutschen Kliniken.
  • Wir setzen im Fuhrparkmanagement auf die „Grüne Flotte“.
  • Wir haben eine eigene Mobilitätsrichtlinie eingerichtet, die über ein Bonus-Malus-System finanzielle Anreize zur Entscheidung für einen emissionsarmen Firmen-Pkw schafft. Dadurch konnten wir den CO2-Ausstoß unserer Flotte bereits nachweislich senken.
  • Unsere Mitarbeiter werden (auch prämienbasiert) dazu motiviert, primär öffentliche Verkehrsmittel wie die Bahn zu nutzen.


Wir optimieren die CO2-Bilanz unserer Berater auf Reisen.

  • Auch wenn wir als Beratungsunternehmen Reisetätigkeiten unternehmen müssen, prüfen wir stets, ob die persönliche Präsenz unabdingbar ist. Nach Möglichkeit vermeiden wir Geschäftsreisen.
  • Wir treiben audiovisuelle Kommunikationsmethoden wie Videokonferenzen auch infrastrukturell weiter voran – intern wie extern.
  • CO2-Emissionen, die nicht vermieden werden können, kompensieren wir durch ökologische Projekte.


Wir haben die Küchen- und Badausstattung nach Umweltgesichtspunkten optimiert.

  • Bei Warmgetränken wie Kaffee werden ausschließlich Produkte mit einem Fairtrade- oder Bio-Siegel beschafft.
  • Der bei Cassini anfallende Müll wird nach Papier-, Plastik- / Kunststoff- und Restmüll sowie Batterien getrennt.
  • Wir kaufen bevorzugt bei regionalen Anbietern ein.

Cassini Consulting pflanzt Trinkwasser:
Über 700 Setzlinge kompensieren den jährlichen Wasserverbrauch von vier Niederlassungen

Wasser ist von zentraler Bedeutung in unserem Ökosystem. Ein nachhaltiger Weg, sauberes Wasser zu gewinnen, ist die Unterpflanzung ausgewählter Nadelwald-Monokulturen mit Laubbäumen. So entstehen nach und nach natürliche, artenreiche Wälder, die durchschnittlich pro Hektar 800.000 Liter mehr verfügbares Grundwasser erzeugen. Und das jedes Jahr.

So wie der Trinkwasserwald im Hamburger Forst Klövensteen. Dort hat unsere Tochter Cassini Consulting auch im Jahr 2016 bei der Aufforstung aktiv unterstützt: Gemeinsam pflanzten die Mitarbeiter mit weiteren Helfern knapp 10.000 Setzlinge. Umgerechnet in Litern Trinkwasser: jährlich zwei Millionen. Mit den in 2015 und 2016 gepflanzten Setzlingen kann zusätzlich zur gesamten Jahresverbrauchsmenge der Niederlassungen Hamburg und Berlin auch die der Standorte München und Stuttgart kompensiert werden. Neben der Cassini Consulting Nord GmbH erreichte damit auch die Cassini Consulting Süd GmbH Grundwasserneutralität und wurde mit dem Wasser-Siegel von Klimapatenschaft ausgezeichnet.

Einige Eindrücke vom Pflanzfest:

Veranstalter dieser größten regionalen Nachhaltigkeitsaktion des Nordens sind Klimapatenschaft und Trinkwasserwald. Mit ihrem ökologischen Waldumbau möchten die beiden Initiatoren rund 4.000.000 Liter Trinkwasser pro Jahr kompensieren